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Maike Seeber

Maike Seeber

Maike Seeber, geb 1973, verheiratet, lebt in Oldenburg.

Maike Seeber ist ausgebildete Alexander Lehrerin und Physiotherapeutin.

Sie arbeitet insbesondere mit Menschen, die viel Freude an der Bewegung verspüren oder wieder verspüren möchten. Wie z.B. Tänzer, Musiker, Mütter, Patienten

Und mit Menschen, die wieder mehr mit sich in Kontakt kommen möchten. 
Menschen, die diesen Kontakt aus Gewohnheit, wegen Schmerzen oder verschiedensten anderen Gründen im Laufe der Zeit verloren haben - und diesen Kontakt wieder finden möchten.

Alexander Technik

Kurzeinblick in die Alexander Arbeit | Alexander Technik
Die Alexander-Arbeit ist eine Möglichkeit sich seiner Bewegungsgewohnheiten bewusst zu werden.
Mir geht es darum, die Alexander-Technik als „Spielwiese“ zu nehmen, um praktisches Wissen über Haltung, Bewegung und Koordination zu vermitteln. Denn die Alexander-Prinzipien geben uns die Fähigkeit, im Alltag überflüssige Anstrengungen in nützliche Energie umzuleiten. Egal ob wir singen, sitzen, Tai Chi machen, Gehen, am Computer sitzen, kochen, Klavier spielen, Flöten, schreiben etc...
Unser Körper hat die Fähigkeit, sich natürlich zu bewegen.
Lernt der Körper, seine unterstützenden Strukturen voll zu nutzen, können wir wieder das pure Vergnügen an Bewegung erfahren. Das führt zu einem entspannten und bereiten Körper. Sanft und stark, leicht, aber mit Substanz und Boden, fest und doch beweglich. Mit sich und der Welt im Kontakt.
Die Alexander-Arbeit ist ein Feld der Aufmerksamkeit - in dem beide, der Begleiter (Lehrer) und der Begleitete (Schüler) gemeinsam die Gewohnheiten des Schülers erforschen und neue Ideen entwickeln, wie sich der Freiraum an Bewegung erweitern kann.

Kurze Geschichte der Alexandertechnik
Die Alexander Technik geht zurück auf den Australier F.M. Alexander (1869-1955).
Während seiner Arbeit als Rezitator am Theater hatte er Probleme mit der Stimme bekommen. Obwohl die Ärzte feststellten, dass er medizinisch gesund war, verschlimmerte sich seine Problematik mehr und mehr. Letztlich konnte er keine Auftritte mehr machen. Jedes mal verschwand seine Stimme.
Seine Karriere als Rezitator hätte er an den Nagel hängen können.
Für ihn war das Heiser werden und der Stimmverlust allerdings etwas, was ihn zum Erforschen des Körpers brachte.
Er fing an, seinen Körper im Spiegel von allen Seiten zu beobachten. Er wollte wissen, was macht der Körper, wenn er den Mund öffnet, wenn er die Stimme erheben möchte, er den ersten Ton heraus bringt usw.
Er wollte es genau wissen.
Er entdeckte für sich, dass der Körper Bewegungsabläufe eingespeichert hatte, die ihm nicht nur dienlich waren, um zu sprechen. Und er versuchte herauszufinden, wie er diesen Kreislauf unterbrechen konnte.
Im Laufe der Zeit entwickelte er hieraus seine 'Prinzipien der Alexander-Arbeit' und begann diese Prinzipien zu unterrichten.
Er hatte viele Schüler, die wiederum eigene Schulen gründeten.

Das Wort 'Alexander-Technik' hat sich aus 'Technique' abgeleitet und meint eigentlich: Prinzipien, Methode, Arbeit. Insofern ist der deutsche Name 'Technik' irreführend, da es sich nicht um eine Technik (wie z.B. bei Physiotherapie) handelt – sondern um eine Erforschungsmethode des eigenen Körpers. Eine Grundidee dabei ist, dass es keine Technik von außen sein kann, die etwas verändert, sondern nur ein langsames Verstehen und Erlernen/Entwickeln. Dieses geschieht in Begleitung eines Alexander-Lehrers.
Auch der Name 'Lehrer' hat geschichtliche Gründe (es geht um Entwicklung – und ein 'Therapeut' hätte damals wie heute noch eine ganz andere Ausbildung gebraucht, um als 'Therapeut' arbeiten zu dürfen).

Eine der ersten zertifizierten Lehrerinnen von Alexander war Marjorie Barstow, eine Tänzerin aus den USA. Daraus hat sich die „Tänzerlinie“ der „Alexanderwelt“ entwickelt (es gibt drei große Richtungen: Barstow, McDonald, Carrington).
Bruce Fertmann (mein Lehrer und Ausbilder) war langjähriger Schüler von M. Barstow und unterrichtet in Deutschland und USA in der „Alexander-Alliance“, einer internationalen Schule der Alexandertechnik mit Niederlassungen in Deutschland, Japan und den USA.


Die Arbeit ist für jeden geeignet:
der/die Lust an Körperwahrnehmung hat sein Körperbild neu erleben möchte, Erschöpfung in kinästhetische Leichtigkeit verwandeln möchte, Erleben möchte, wie er/sie das Instrument des Körpers anders einsetzen kann mehr Verbundenheit erleben möchte.

Es ist ein Lernen wie ein kleines Kind. Impulse werden aufgenommen, ausprobiert, erfahren, wieder zum Bekannten zurückkehren, ausruhen, vergessen, wieder neugierig um die Ecke schauen, den Impuls neu entdecken, staunen, ausprobieren, schnell zurück zum bekannten, und wieder schauen...
Immer wieder und ganz allmählich werden neue Impulse integriert.
Das Blickfeld in alle Richtungen erweitert sich

Einzelunterricht/Anmeldung:

Einzelunterricht
nach telefonischer Absprache unter: 0441.92379061

Preise:

Kennlernstunde: 45 min.: 43,- Euro
Einzelstunden 50 min.: 56,- Euro

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite: www.alexander-technik-oldenburg.de
E-Mail: info@alexander-technik-oldenburg.de

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